Aktionen

Hier ein Überblick über das, was wir schon gemacht haben:

  • Briefmarathon 2020 (Dezember 2020)
    Setze dich gemeinsam mit uns für Menschen in Not und Gefahr in 10 Ländern ein. Eine einzelne Mail kann ungelesen im Spam-Ordner landen, aber Tausende Nachrichten, die die Einhaltung der Menschenrechte fordern, lassen sich nicht ignorieren!
    Auch wir haben uns 2020 wieder daran beteiligt und Menschen in unserem Umfeld und über Social Media dazu aufgerufen sich zu beteiligen. Vor allem die Unterstützung des Cafe Raupe Immersatt in Stuttgart hat uns dabei mega gefreut.
    Mach auch du dich mit uns stark für die Menschenrechte!
    Weitere Informationen zum Briefmarathon 2020 findest du hier.
  • Rassismus ist noch lange nicht Geschichte (November 2020 bis Januar 2021)
    Unsere Gesellschaft entwickelt sich fortlaufend weiter und wird nach und nach zu einem bunten, offenen und gleichberechtigten Ort für alle. Themen wie Rassismus sind dabei trotzdem keine Erscheinungen der Geschichte, welche in Museen verstauben, sondern sind in unserer Gesellschaft immer noch allgegenwärtig. Dabei muss man gar nicht weit blicken, denn auch hier in Stuttgart findet Rassismus statt – jeden Tag. So gibt es auch hier Orte, die von Rassismus erzählen, materielle Zeugen, die Rassismus bis heute hier in Stuttgart sichtbar machen, rassistische Ereignisse, die erst kürzlich vor unseren Augen stattgefunden haben und rassistische Muster, die Tag für Tag präsent sind. Die Veränderung unserer Gesellschaft und auch der Abbau rassistischer Strukturen wird dadurch möglich, dass es Menschen gibt, die bestehende Umstände hinterfragen, kritisieren, versuchen zu verändern sowie andere auf diese aufmerksam machen. Gemeinsam können wir uns und unsere Gesellschaft verändern und Rassismus zur Geschichte werden lassen!Deshalb starteten wir eine Aktion, in welcher wir mit wöchentlichen Posts über Rassismus, welcher hier in Stuttgart zu finden ist, ob in der Vergangenheit oder im hier und jetzt, informierten.
    Falls du Lust hast schau dir doch einfach mal unsere Beiträge für den Zeitraum an oder stöber in unserer Instagram oder Facebook History 🙂
  • Christopher Street Day 2020 🏳️‍🌈 (Juli 2020)
    Damit der CSD in Stuttgart trotz Covid-19 nicht gänzlich ausfallen musste, haben sich die Organisatoren des Stuttgarter CSD ein großartiges Alternativprogramm ausgedacht. 🌈
    An diesen beteiligten wir uns mit einem Online-Pubquiz live aus dem vom CSD-Stuttgart bereitgestellten Studio. In diesem versuchten wir zwar einerseits auch mit Fragen zur Diskriminierung der LGBTIQ+-Community früher und heutzutage zum Nachdenken anzuregen, andererseits aber vor allem zusammen die Erfolge der Regenbogen-Community und die Menschen die großartige Arbeit für sie geleistet haben zu feiern.
    Außerdem beteiligten wir uns gemeinsam Ende Juli an der vom Stuttgarter CSD organisierten Kundgebung „im Streben nach sichtbarer Vielfalt, vollständiger Gleichberechtigung und echter Akzeptanz“ (CSD-Stuttgart) (selbstverständlich unter Einhaltung der geltenden Corona-Hygieneregeln 😉).

    Geheimtipp: Weitere Termine rund um die Regenbogencommunity findet ihr im ganzjährig gepflegten Veranstaltungskalender des Stuttgarter CSD.

  • Leave No One Behind (April bis Juni 2020)
    Die Corona-Krise hat immense Auswirkungen auf die Menschenrechtssituation, sowohl global als auch in Deutschland oder in Stuttgart direkt vor unseren Haustüren. Überall finden sich Menschen, deren Umstände es nicht zulassen, die angeordneten Maßnahmen zum eigenen Schutz und zur Bekämpfung der Pandemie umzusetzen. So sind die hygienischen Bedingungen für Menschen auf der Flucht, Obdachlose und Inhaftierte meist katastrophal. So erschüttern Reportagen z.B. aus dem Lager auf Moria in Griechenland immer wieder aufs Neue die Welt.
    Außerdem leiden Opfer häuslicher Gewalt besonders unter den in den meisten europäischen Ländern verhängten Kontaktsperren. Sie sind gezwungen, den ganzen Tag mit den Tätern unter einem Dach zu verbringen. Das verschärft die Situation für diese nicht nur zusätzlich, es macht auch die Inanspruchnahme von Hilfe fast unmöglich.
    Um auf diese Misststände aufmerksam zu machen und Sensibilität dafür zu schaffen, haben wir eine Plakataktion in Stuttgart veranstaltet.
  • Netzstreik fürs Klima (April und Mai 2020)
    Millionen von Menschen verlieren durch Überschwemmungen ihr Zuhause oder hungern, weil Dürren ihre Ernte zerstören.
    Klimawandel bedroht alle Menschenrechte – bürgerliche und politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle. So haben alle Menschen ein Recht auf Leben und das Recht darauf, in Freiheit und Sicherheit zu leben. Doch das macht der Klimawandel für Milliarden von Menschen zunehmend unmöglich.
    Da auf Grund von COVID-19 das Streiken auf der Straße im Moment nicht möglich ist, beteiligen wir uns unter dem Motto „Klimaschutz ist Menschenschutz“ am weltweiten Netzstreik fürs Klima. Hierbei machen wir unter den  Hashtags #stayhomewithamnesty und #netzstreikfürsklima darauf aufmerksam, dass der Klimawandel weiter voranschreitet und davon auch Menschenrechte betroffen sind. Mehr Infos dazu hier.
  • Briefmarathon 2019 (Dezember 2019)
    Hunderttausende Menschen machen jedes Jahr beim Amnesty-Briefmarathon mit: Sie schreiben Briefe für Menschen in Not und Gefahr – adressiert an Regierungen, um Unrecht zu beenden, und an bedrohte Menschen, um ihnen Solidarität zu zeigen.
    Wir haben im Dezember 2019 durch mehrere Stände in beiden Mensen der Universität Stuttgart als auch durch Dauerstände sowohl im Cafe Faust als auch in den beiden Universitätsbibliotheken in Stuttgart Student*innen und Mitarbeiter*innen der Stuttgarter Hochschulen die Möglichkeit gegeben sich daran zu beteiligen, denn:
    Zu unrecht inhaftierte Menschen werden freigelassen, diskriminierende Gesetzestexte geändert und politische Aktivist*innen in ihrer Arbeit unterstützt
    – Die jährliche Aktion anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte am 10. Dezember ist sehr erfolgreich!
  • Profiteure der Abschottung – Vortrag von Jürgen Grässlin (20.10.2019)
    Friedensaktivist und Amnesty-Preisträger Jürgen Grässlin sprach darüber, wie Rüstungskonzerne mit Waffenlieferungen und Grenzsicherungssystemen Milliarden verdienen – und was wir aktiv dagegen tun können.
  • Lesung aus „Die Kurden – Ein Volk zwischen Unterdrückung und Rebellion“ mit dem Autor Kerem Schamberger (28.09.2019)
    „Ein Volk im Widerstand. Auch in Europa vergessen
    Erdogan kann die Kurden verfolgen, weil der Westen sein Bündnis mit dem Autokraten nicht gefährden will. Wer weiß um den Krieg, den die Regierung in Ankara seit 2015 gegen die Kurden führt? Wer erinnert sich an die Repressionen in den 1990er Jahren? Hierzulande kennt man allenfalls die PKK und fragt sich vielleicht verwundert, warum immer noch Tausende mit den Farben und Symbolen dieser »Terrororganisation« in ganz Europa auf die Straßen gehen. Kerem Schamberger und Michael Meyen zeigen, dass die Verfolgung der Kurden in der Gründungsgeschichte der Türkei wurzelt und dass Ankara diesen Krieg heute auch führen kann, weil die Weltöffentlichkeit wegschaut. Insbesondere Deutschland sieht diesen Krieg durch die Brille von Erdogan und lässt deshalb ein ganzes Volk im Stich. Wie lange sollen die Kurden noch Spielball des Westens bleiben?“
  • Christopher Street Day 2019 🏳️‍🌈 (27.07.2019)
    PRIDE. Das Recht zur sexuellen Selbstbestimmung ist ein fundamentales Menschenrecht und Ausdruck entwickelter Gesellschaften. Amnesty International begrüßt Vielfalt und wird sich weiterhin unermüdlich für ihre rechtlichen Grundlagen einsetzen.
    Darauf wollen wir mit unserer Teilnahme an der Parade aufmerksam machen.
  • Knall die Dealer ab! (24.06.2019)
    Wir waren mit dem Spiel „Pusher“ auf dem Campus Beach am Unicampus in Vaihingen, um anschaulich zu machen, wie die philippinische Regierung systematisch Menschenrechte verletzt. Konzipiert von Jed Segovia demonstriert die zynische Übung mit Gummipistolen, wie aus dem Kampf gegen Verbrecher*innen immer wieder selbst Verbrecher*innen hervorgehen.
  • #MutBrauchtSchutz – Jahresversammlung 2019 (8.06.2019)
    Bei der Amnesty International Deutschland Jahresversammlung 2019 haben wir die öffentliche Aktion ausgerichtet: Eine Mahnwache zum Thema unserer Kampagne.
    321 Menschenrechtsverteidiger*innen sind im Jahr 2018 ermordet worden. 321 zu viele. Ihnen zu ehren haben wir eine 4 Meter hohe Holzkerze auf dem Schillerplatz errichtet und ihr 321 gelbe Blumen zu Füßen gelegt. Über 400 Teilnehmer*innen aus ganz Deutschland haben sie mit einer kreisförmigen Menschenkette geschützt. Auch wenn der Schutz für sie leider nicht ausreichend war, sollten wir uns von ihrem Mut inspirieren lassen, so der weltweite Generalsekretär Kumi Naidoo, der ebenfalls an der Wache teilgenommen hat.
    Amnesty wird weiter daran arbeiten, Menschen die sich unter größtem Risiko für andere einsetzen, zu schützen – genauso wie wir.
  • Waffenhandel und seine Kontrollen – Vortrag von Kai Huewelmeyer von der Amnesty-Koordinationsgruppe Wirtschaft, Rüstung und Menschenrechte (25.06.2018)
  • Informationsstand beim Markt der Möglichkeiten der Uni Stuttgart (25.04.2018)
  • Geburtstag Taner Kilic (11.03.2018)
    Am 11.März 2018 haben wir auf den Geburtstag von Taner Kilic, einem zu dem Zeitpunkt in der Türkei inhaftierten Menschenrechtsverteidiger und Amnesty Vorstand, mit einem Stand auf der Königsstraße aufmerksam gemacht. Erfolgreich wurde die Aktion durch Luftballons und Postkarten, die mit guten Wünschen an Taner abgeschickt werden konnten. Hierüber hat auch die Presse berichtet.
  • Viele weitere Stände, Veranstaltungen und Aktionen kahmen mit den Jahren zusammen:
11. Januar 2021